Projekte
HULLS
Das Projekt „Hannover-Hildesheim Urban Living Lab for Sustainability“ (HULLS) ist ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben mehrerer Hochschulen in Niedersachsen. Ziel ist es, innovative und praxisnahe Lösungen zur nachhaltigen Gestaltung urbaner Räume zu entwickeln und zu erproben. Im Mittelpunkt stehen zentrale gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Logistik und Verwaltung, die unter Berücksichtigung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) untersucht werden.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren entsteht mit HULLS ein Reallabor, das Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt, um nachhaltige urbane Strukturen gemeinsam zu gestalten. In partizipativen Formaten werden dazu neben der Stadtbevölkerung auch Studierende der beteiligten Hochschulen eingeladen, neue Technologien zu testen und praxisnahe Lösungen für zukunftsfähige Städte zu entwickeln. HULLS fördert den interdisziplinären Austausch und bietet mit der Beteiligung verschiedener Fachrichtungen – darunter Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Architektur und Soziologie – eine Plattform für vielseitige Lösungsansätze.
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Kombinom (2. Förderphase)
Hier wird die Kombination von Logistik und Mobilität mit autonomen Shuttles untersucht, regionaler Fokus ist der ländliche Raum. Autonome, kombinierte Bedarfsverkehre werden im Rahmen des Projektes simuliert und analysiert. Das Projekt setzt bei dem Ziel eine Verkehrswende bis 2030 umzusetzen an. Es fokussiert auf die Regionen, in denen Verkehr vor allem durch Schulbusse und PKWs dominiert ist. Die Pilotgebiete liegen im Landkreis Hildesheim und in Hessen.
Das Ziel des Projektes ist, eine Simulation als Entscheidungsunterstützungssystem zur Nutzung autonomer Kleinbusse im ländlichen Raum zum kombinierten Transport von Personen und Gütern zu nutzen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences, der senozon AG, der SimPlan AG und der tbw research GesmbH durchgeführt und unter anderem von dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Kombinom_2 läuft von November 2021 bis 31. Januar 2025.
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5GAPS
Das Projekt liefert einen digitalen Zwilling von (halb-)öffentlichen Räumen wie dem Messegelände in Hannover und Logistikbe-reichen. Hierzu werden Lidar- und Kamera-Sensordaten erhoben, verarbeitet, durch das 5G-Mobilfunknetz übertragen und durch Methoden Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Im Logistik- und Produktionskontext werden Informationslücken von ERP-Systemen geschlossen und Echtzeitdaten geliefert.
Das Projekt 5GAPS ist ein Projekt, welches unter anderem in Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover durchgeführt wird und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird. Die Abkürzung 5GAPS steht hierbei für 5G Access to Public Spaces. Das Ziel des Projektes ist es ein dreidimensionales hochpräzises Positionierungssystem zu entwickeln, dessen diskrete Würfel jeder Zeit beliebige, noch zu bestimmende Eigenschaften annehmen können. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt drei Jahre und läuft vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024.
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DIGIT RUBBER
Das Projekt digitalisiert die Kautschukverarbeitung und liefert einen Digitalen Zwilling zur Steuerung und Überwachung der Produktion sowie eine werkstoffkundliche Datenbank. Im Fokus stehen dabei die Prozesse Mischen, Walzen, Extrudieren. Die Kombination von maschinellem Lernen, klassischer Modellbildung und neuen Messtechnikansätzen modernisiert die Produktion.
IEs wird die Kombination von klassischer Modellbildung, maschinellem Lernen und neuen Messtechnikansätzen zur Online-Charakterisierung von Kautschukmischungen erarbeitet und eingesetzt. Dies wird am Beispiel der Extrusion umgesetzt. Insgesamt arbeiten sieben Institutionen aus ganz Niedersachsen gemeinsam an dem Projekt. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. DIGIT RUBBER läuft vom 01. April 2021 bis zum 31. März 2024.
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Kombinom
In dem Projekt Kombinom, welches das Vorgängerprojekt von Kombinom_2 ist, wurde sich hauptsächlich mit den zur Verfügung stehenden Daten beschäftigt. Es wurde eine Analyse der verfügbaren Daten durchgeführt. Dabei ist festgestellt worden, dass die Datenlage für die untersuchten Gebiete moderat ausgeprägt ist. Gerade im Bereich des öffentlichen Personenverkehres besteht ein akutes Verbesserungspotential. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences durchgeführt und wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Laufzeit war vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021.
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USEfUL
Das Projekt USEfUL lief vom 01. September 2017 bis zum 31. Dezember 2020. Der Name USEfUL steht für Untersuchungs-, Simulation- und Evaluations-Tool für Urbane Logistik. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Projektpartnern durchgeführt. Das Ziel von USEfUL war es eine Web-Applikation zu entwickeln, die von Kommunen und Politikern genutzt wird, um effektive Maßnahmen für die Logistik der Zukunftsstadt zu identifizieren. Damit soll eine emissionsfreie, sichere und leise urbane Logistik gestaltet werden.
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USEfUL XT
Im Projekt stand die Urbane Logistik im Vordergrund, während die Urbane Mobilität als Benchmark untersucht wurde. Unterschiedlichste Logistikkonzepte wurden simuliert und miteinander verglichen, wobei der Fokus auf der letzten Meile lag. Als Projektergebnis wurde ein Entscheidungsunterstützungstool entwickelt. Das Projekt quantifizierte die Auswirkungen gestiegener Onlinekäufe auf Verkehr und Luftschadstoffe. Die Pilotgebiete befanden sich in Hannover.
Das Projekt USEfUL XT war das Nachfolgeprojekt von USEfUL. Der Name stand für Untersuchungs-, Simulations- und Evaluations-Tool für Urbane Logistik. Im Projekt USEfUL XT wurden die USEfUL-Projektergebnisse und -erkenntnisse weiterentwickelt und transferiert, mit dem Ziel, eine Umsetzung und Verstetigung unter verschiedensten Randbedingungen zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel war die konsequente Nutzung vorhandener, einheitlicher und verfügbarer Datenquellen, was im Rahmen der Umsetzungs- und Verstetigungsphase erreicht wurde.
Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von verschiedenen Projektpartnern umgesetzt. USEfUL XT startete am 1. Januar 2021 und lief bis zum 31. Dezember 2022.
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